Projekte

Städtepartnerschaften

Die Fontanestadt unterhält partnerschaftliche Beziehungen zu den Städten Bad Kreuznach (Deutschland), Nymburk (Tschechien), Babimost (Polen) und Certaldo (Italien) – eine Beleg dafür, dass neben der sprichwörtlichen Bodenständigkeit der Neuruppiner auch Kontakte in Europa gesucht und gefunden worden sind.

 

Certaldo

 

Certaldo

© Mathias Richter

 

5 Jugendkunst - Fotoschüler  reisten mit ihrem Kursleiter Mathias Richter und einer JKS Mitarbeiterin im Oktober 2019 für 5 Tage in die Partnerstadt Certaldo. Es gab Begegnungen mit Vertretern der Stadt, eine Einladung beim Bürgermeister und natürlich jede Menge Gelegenheiten in der wundervollen Altstadt und der malerischen Umgebung auf Motivsuche zu gehen. Ausstellungen in Neuruppin und Certaldo sind geplant.

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Babimost

 

Joker

© Mathias Richter

 

Die zwei JKS Bands Planlos und Joker nahmen im September 2019 an einem mehrtätigen Workshop in der polnischen Stadt Babimost teil.  

 

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Lirum Larum
Ein Fontaneprogramm

 

LirumLarum

© Archiv JKS

 

Galeria Fontane öffnet die Türen!
Vom 11. Mai bis zum 16. Juni 2019 verwandeln kleine und große Künstler der Jugendkunstschule Neuruppin das ehemalige Kaufhaus Magnet in die „Galeria Fontane“.

Es entsteht ein Aktionshaus mit Ausstellungen und Live- Performances, mit Installationen und Interaktionen. Fontane wird getanzt, gespielt, gestaltet, er wird zerlegt und neu zusammengesetzt und Fontane von jungen Menschen für junge Menschen interpretiert.

Fünf Wochen lang sind die Themen- und Ausstellungsräume begehbar und werden an Aktionstagen durch Live-Performances der Schüler und eingeladener Künstler belebt.

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Klasse Kunst

 

Kriebisch

© Franziska Kriebisch

 

Seit 2017 nimmt die Jugendkunstschule gemeinsam mit der Schule am Kastaniensteg an dem Programm „Klasse:Kunst“ für Brandenburg teil. Mit „Klasse:Kunst“ wird jedem Kind unabhängig von seiner sozialen Herkunft der Zugang zur musisch-ästhetischen Bildung ermöglicht.

Für die Dauer von zwei Jahren erhalten die Kinder in der Grundschule (4.-6. Klasse) wöchentlich drei Stunden Kunst im Rahmen des regulären Unterrichts. Inhaltliche Schwerpunkte richten sich nach dem Rahmenlehrplan und werden auf vielfältige Weise gesetzt, z. B. Bildende Kunst, Theater, Tanz, Musical. Der Kunstklassenunterricht wird immer in einem Tandem von Lehrer und Künstler erteilt und ist gebührenfrei.

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Jugend zeichnet

 

„Jugend zeichnet“ wurde von der Jugendkunstschule zum ersten Mal im Jahr 2016 ausgelobt und ist als Pendant zu „Jugend musiziert“ gedacht. Der Wettbewerb wendete sich in diesem Jahr zum zweiten Mal an junge Menschen aus dem Landkreis OPR und soll die Lust am Zeichnen wecken.

Der Aufruf  richtete sich an die vier Altersgruppen 1. – 4. Klasse, 5. – 7. Klasse, 8. – 10. Klasse und ab
11. Klasse bis 21 Jahre.

Aus 146 eingereichten Arbeiten wurden die besten Zeichnungen ausgewählt und die Künstler*Innen zum Vorzeichnen eingeladen. Die Ausstellung im Alten Gymnasium präsentiert in der Zeit vom

31. Mai bis 26. August 2018 die 99 besten Zeichnungen. Sie werden in den beiden Foyers und auf dem Flur der Jugendkunstschule gezeigt.

 

Zur Ausstellungseröffnung werden je drei Preisträger*Innen in den drei höheren Alterskategorien gekürt.

Sie erhalten eine Auszeichnung und Materialien für bildkünstlerisches Schaffen.

 

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Dreh Dich, Dreh Dich

 

dreh

© Mathias Richter

 

DREH DICH, DREH DICH, WELTKUGEL LAUF !

 

Eine Zusammenarbeit der Jugendkunstschule Neuruppin und der Schule am Kastaniensteg

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Lebensräume
Ein interkulturelles Fotoprojekt

 

Lebensräume

© Archiv JKS

 

LEBENSRÄUME - ein interkulturelles Fotoprojekt, 2017

 

 

Zwölf Tage lang trafen sich allein geflüchtete junge Menschen aus Somalia, Afghanistan, Eritrea, Kamerun, Guinea und Jugendliche aus Neuruppin, um gemeinsam zu fotografieren.

 

Sich ein Bild vom Lebensraum des jeweilig anderen zu machen, kulturelle Hintergründe kennen zu lernen und vielleicht auch Gemeinsamkeiten zu entdecken, war das Ziel dieser aktiv und kreativ verbrachten Tage.

 

Bei  Exkursionen  in die sozialen Lebensräume der Jugendlichen  wurde die Kamera zum Sammler der Eindrücke. Bei anschließenden gemeinsamen Besprechungen der Ergebnisse, haben sich die jungen Fotografen/innen über ihre Wahrnehmungen ausgetauscht, Unterschiede festgestellt, aber auch Gemeinsames entdeckt.

 

Durch das „Sehen“ mit der  Kamera und der dazu notwendigen geschärften Wahrnehmung, wurden die Teilnehmer/innen ermuntert ihren Sozialraum, Gewohnheiten und Denkweisen zu verlassen und sich eine eigene Meinung zu bilden. 

 

In der zweiten Woche wurden Interviews mit Neuruppinern geführt. Trotz der Sprachbarrieren, hatten die „Reporter“ nach anfänglicher Scheu, Ideen bei der Aufstellung des Fragenkatalogs und beim Interviewen und Fotografieren.

 

Die Ausstellungspräsentation wurde von allen gemeinsam gestaltet, ob Auswahl der Fotos, Schneiden, Kleben, Rahmen und sogar Wände streichen.

 

Fotografie kann mehr als nur Dokumentation sein. Sie erreicht durch ihren unmittelbaren Bezug zur Realität, dass aus alltäglichen Situationen und Phänomene Kunstobjekte entstehen.

 

Die künstlerischen Ausdrucksmöglichkeiten in der Fotografie sind voller Kreativität, wenn sich der Fotograf von Klischees löst und mutig eigene Wege sucht, dann eröffnet sich die Welt der Kunst, die überraschend, provokativ und befreiend sein kann, die Fragen stellt und Antworten gibt, die verbindet und für Toleranz wirbt.

 

Fotografen/Innen: Mariane (Kamerun), Sabrina (Somalia), Mamadou Souare (Somalia), Mamadou Alpha (Somalia), Mamadu Alimou (Somalia), Sayed Amad (Afghanistan),
Ali (Afghanistan), und die Neuruppiner Wiebke, Jakob, Jacob, Tino

 

 

Künstlerische Leitung: Mathias Richter
Fotografische Assistenz / Interviews: Anja Pietsch

Veranstalter: Jugendkunstschule Neuruppin

Bündnispartner: STATTWERKE e. V. Neuruppin, MittenDrin e.V.

Gefördert durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung

 

Alle Beteiligten danken den Förderern, Unterstützern und Spendern von Kameratechnik, ohne die das Projekt nicht realisierbar gewesen wäre.

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Prinzip Hoffnung

 

Kühn-Berger

© Marianne Kühn-Berger

 


Tänzerische Interpretation zu dem Gemälde „ Prinzip Hoffnung III“  der im Dezember 2016 verstorbenen Malerin Marianne Kühn-Berger

Choreografie: Gritt Maruschke und Ute Krüger
Komposition: Erich Schachtner „ Indecent love“